Words don’t come easy | Irene Speichert

Worte, Worte, täglich hör ich tausend Worte. Ich brauch Worte voller Leben und Kraft. Worte beeinflussen unser Leben und prasseln auf uns ein. Böse Worte fallen und verletzen Seelen von Menschen. Andererseits können Worte aufmuntern und ermutigen. Worte dienen der Verständigung, der Kommunikation.  Doch oft spielen nicht nur Worte eine wichtige Rolle. Im Hintergrund schwingt auch die non-verbale Kommunikation mit.

Wohin sollen wir gehen mit unseren Worten, mit unseren ungeschriebenen und ungesagten Worte und unseren Bedürfnissen? Denn Bedürfnisse und Wünsche hat jeder Mensch. Wer gibt uns auch in diesen Lebensfragen Orientierung? Selbst die Jünger, die mit Jesus fast täglich unterwegs waren, wussten oft nicht weiter und hatten Schwierigkeiten im Umgang miteinander.

In der Bibel im Johannesevangelium im 6. Kapitel steht: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“ Sie wandten sich vertrauensvoll an Jesus. Er kennt die gesagten, die ungesagten Worte und auch unsere Wünsche, Bedürfnisse und Lebensziele. Oft kommt es anders als wir denken und wir bleiben vor einigen Irrtümern unseres Lebens verschont.

Wenden wir uns doch auch vertrauensvoll an Jesus mit unseren Fragen, mit unseren Worten und ungesagten Worten. Geben wir unseren Beziehungen die Würde zurück und achten auf die ungesagten Worte, die so in unseren Gesprächen mitschwingen. Geben wir unserem Gegenüber den Wert und die Achtung, die derjenige verdient hat. Jeder Mensch ist es wert, geliebt zu sein, denn Gott liebt ihn gleich, jeden einzelnen, dich und mich. Denn „Wörter sind die Quellen von Missverständnissen“ (Saint-Exupery), aber Jesus hat Worte des ewigen Lebens.

Irene Speichert, crossover Österreich