To Do

Hiermit oute ich mich: Ich bin ein To-Do-Listen-Mensch!
Was muss ich heute noch erledigen? Was muss ich diese Woche noch erledigen? Was steht diesen Monat noch an? – und überhaupt? Auf meinem Schreibtisch liegt eigentlich immer eine Liste:

  • Für die nächste Klausur lernen
  • Karteikarten schreiben
  • Bewerbungen fertig machen
  • Die aufgeschobene Hausarbeit endlich machen
  • Zimmer putzen

Vielleicht gehörst du ja auch zu den anonymen To-Do-Listen-Schreibern. Entweder man liegt dann abends im Bett und ist froh, dass man alles oder das meiste geschafft hat oder eben nicht. Ich schreib mir dann gleich am nächsten Morgen eine neue Liste und unterstreiche das, was ich schon am Vortag nicht machen wollte.

Klar, es tut gut, einen roten Faden mit allen wichtigen Dingen zu haben. Man weiß, was man zu tun hat. Mir ist letztens mal aufgefallen, dass ich nur die Dinge aufschreibe, die für mich eine Pflicht sind und die ich total ungern mache. Ich vergesse dadurch oft die Dinge, die mich wirklich glücklich machen und die ich immer wieder verschieben muss.
Warum gibt es eigentlich keine „Das-Habe-Ich-Lange-Nicht-Mehr-Gemacht-Und-Würde-Doch-So-Gerne-Liste“ ?!? Also wenn es so eine Liste gäbe, würde meine wohl so aussehen:

  • beste Freundin zum Kaffee einladen
  • Anmelden für Sommer-Freizeit
  • Städtetrip nach Hamburg
  • Worship Gottesdienst besuchen
  • Freunde von der letzten Freizeit anschreiben
  • Spieleabend mit der Familie
  • Zeit mit Gott verbringen

Wie würde deine Liste aussehen?

Thesi Fliedner