Wenn ihr euch mal vorstellt, richtig stark zu sein… – an was denkt ihr? An den stärksten Mann der Welt oder Pipi Langstrumpf? Donald Trump oder Dalai Lama? Elefant oder Mücke? Und was würde euch helfen, richtig stark zu werden – welche ‚Starkmacher‘ fallen euch ein? Nur gesundes Essen, Trinken und Muskelaufbau-Programme? Wichtig wäre, erst mal zu fragen, WOZU ich überhaupt stark werden will? Denn natürlich muss ich die passenden Trainingsmethoden zu meinem Ziel wählen. Es macht einen Unterschied, ob ich einen Marathon schaffen will oder Krisen bestehen möchte, ob ich besser werden will im Joggen oder ob ich mir vorgenommen habe, jeden Tag meinen Glauben zu leben.

Wenn ich zum Beispiel möchte, dass Gott mir wichtig ist, dann überlege ich, wie ich möglichst viel von ihm mitbekomme. Ich versuche, mehr über seine Interessen, seine Lebensweise, seine Freunde herauszubekommen und vielleicht sogar ein bisschen nachzuahmen, wie er redet und handelt und Freundschaften lebt. Und wenn ich ganz mutig bin, dann frage ich ihn, ob er sowas wie mein Mentor sein möchte? Das wäre eine unmittelbare Nähe, die kaum noch zu toppen ist. Wenn ich mir sicher sein will, dass ich ihn auch wirklich treffe, dann verabreden wir uns regelmäßig. Ich habe eine Anlaufstelle, wenn ich nicht weiter weiß oder einfach nicht alleine sein möchte und kann alle meine Themen mit ihm besprechen. Mir ist seine Meinung wichtig. Und ich kann ihn sogar bitten, mir das beizubringen, was er gut für mich findet. Das fühlt sich gut für mich an. Starker Gott! Und wenn ich mich zurücklehne und nachdenke, dann ist er DER Starkmacher in meinem Leben.