Sicherheitskonzept für CROSSOVER Freizeiten und Bildungs-Seminare 2020

Stand 01.07.2020

Grundsatz: Wir werden die Auflagen der Behörden und die Vorgaben der jeweiligen Freizeithäuser unbedingt befolgen. Das bedeutet auch, dass bis zum Beginn der Freizeit noch Abweichungen von den unten beschriebenen Maßnahmen zu erwarten sind. Es werden so viele Aktivitäten und Mahlzeiten wie möglich im Freien stattfinden. Hier herrscht aufgrund der zirkulierenden Luft die geringste Ansteckungsgefahr überhaupt.

1) Anreise
  • Falls dafür ein Reisebus vorgesehen ist, setzen wir die Auflagen des Busunternehmens um. Ggf. werden aufgrund der Abstandsregeln mehrere Busse eingesetzt.
  • Falls die Anreise in Kleinbussen oder PKW erfolgt werden wir die bis dahin geltenden Vorgaben über erlaubte Gruppengrößen und Sicherheitsvorgaben umsetzen.
  • Falls für die Freizeit „Eigene Anreise“ vorgesehen ist, bitten wir die Eltern, sich über eventuell noch geltende Auflagen zu informieren, falls sie andere Kinder mitnehmen
  • Bei Anreise in öffentlichen Verkehrsmitteln bitten wir darum, die dann geltenden behördlichen Sicherheitsvorgaben zu beachten.
  • Teilnehmer oder Mitarbeiter, die Symptome von Halsschmerzen, Husten oder Fieber aufweisen, werden aufgefordert, auch kurzfristig NICHT ANZUREISEN.
2) Unterbringung
  • Es gelten die Bedingungen des Hauses / der Behörden für die Unterbringung in Mehrbettzimmern (evtl. kurzfristige Änderungen einplanen)
  • Für jede Freizeit wird ein Konzept erstellt, Mehrbettzimmer möglichst reduziert zu belegen und notfalls auch Einzelzelte anzubieten. Bei Zelten muss sichergestellt werden, dass Mitarbeiter ebenfalls in Zelten schlafen (Aufsichtspflicht).
  • In Bundesländern, in denen für Freizeiten so genannte „feste Bezugsgruppen“ (z.B. mit je 10 Personen) ohne Abstandsregeln erlaubt sind, können innerhalb dieser Gruppen auch wieder Mehrbettzimmer belegt werden.
3) Sanitäranlagen und Gemeinschaftsduschen
  • Es gelten die Bedingungen des Hauses /der Behörden im jeweiligen (Bundes-) Land (evtl. kurzfristige Änderungen einplanen) 
  • Sollten Waschbecken, Duschen oder Pissoirs aufgrund der Abstandsregeln gesperrt werden müssen, ist dies Aufgabe der Hausverwaltung. Ggf. häufigere Reinigungszeiten müssen durch entsprechende Putzdienste sichergestellt werden.
  • Die Maximalzahl an erlaubten Personen pro Waschraum muss an der Tür erkennbar sein und vor Benutzung mit einem Fragen in den Raum sichergestellt werden. Für die Nutzung der Waschräume am Morgen oder Abend werden bei Bedarf feste Listen und Zeiten ausgehängt.
4) Hygieneregeln
  • Die Freizeithäuser sind verpflichtet, diese gut sichtbar auszuhängen.
  • Wir werden zusätzlich regelmäßig daran erinnern und auch so etwas wie Nies- und Husten-Regeln klar kommunizieren.
  • Ebenfalls zusätzlich werden wir auf Händewaschen vor und nach (!) Mahlzeiten achten und das auf Kinderfreizeiten auch kontrollieren.
5) Küche und Essensausgabe
  • Es gelten die Bedingungen des Hauses /der Behörden im jeweiligen (Bundes-) Land (evtl. kurzfristige Änderungen einplanen) 
  • Bei Selbstversorgerfreizeiten orientieren uns an den Vorschlägen der DEHOGA für Gaststätten. Unsere Küchenmitarbeiter/innen haben alle eine Einweisung in das entsprechende Hygienekonzept erhalten.
  • In (Bundes-) Ländern, in denen Buffets noch nicht wieder erlaubt sind, kann das Essen z.B. durch eine Essensausgabe verteilt werden. Wir versuchen durch entsprechende Ansagen die Wegwerf-Menge dennoch gering zu halten und die Teilnehmer zu erziehen, lieber 2x zu gehen, als sich zu viel auftun zu lassen.
6) Speisesaal und Gruppenräume
  • Nach Möglichkeit sollen so viele Treffen und Mahlzeiten wie machbar im Freien stattfinden. Hier herrscht aufgrund der zirkulierenden Luft die geringste Ansteckungsgefahr überhaupt.
  • Bei schlechtem Wetter gilt:

Falls aufgrund der Auflagen nicht die gesamte Gruppe in den Speisesaal passt, wird in versetzten Gruppen gegessen.

  • Bei Gruppentreffen im Haus könnte noch eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht bestehen oder aufgrund der Auflagen zur Gruppenraum-Größe nur Treffen in Kleingruppen erlaubt sein. Besonderen Augenmerk richten die Mitarbeiter dabei auf das regelmäßige Lüften der Räume.
7) Spiele, Singen, Gottesdienst
  • Unsere Freizeitleiter sind mit zahlreichen Ideen zu coolen kontaktlosen Spielen ausgestattet worden.
  • Singen ist außerhalb von „festen Bezugsgruppen“ nur im Freien erlaubt. Dabei muss ein Abstand von 2 Metern zwischen Hausständen / Bezugsgruppen eingehalten werden.
  • Gottesdienste sind für die gesamte Freizeitgruppe erlaubt. Dabei sind die Abstandsregeln zwischen Hausständen / Bezugsgruppen einzuhalten.
  • Auch hier gilt: Nach Möglichkeit sollen so viele Treffen wie machbar im Freien stattfinden. Hier herrscht aufgrund der zirkulierenden Luft die geringste Ansteckungsgefahr überhaupt.
8) Krankheitssymptome und Erste Hilfe
  • Für einfache Untersuchungen oder Hilfeleistungen, die den Mindestabstand unterschreiten, hat das Freizeitteam Schutzhandschuhe und Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung.
  • Unsere Freizeitleiter haben jederzeit die Möglichkeit, sich über den Hintergrunddienst mit Ärzten zu beraten, falls vor Ort keine Hilfe erreichbar sein sollte.
  • Sollten wider Erwarten und trotz aller Maßnahmen Symptome auftreten, die einen Corona-Verdacht begründen, wird die entsprechende Person sofort isoliert und nach Rücksprache mit einem Arzt und den Eltern ggf. eine Testung beantragt. Alle weiteren Maßnahmen werden dann in enger Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt erfolgen.
9) Stornobedingungen
  • Bis 4 Wochen vor Beginn der Freizeit können Eltern die Anmeldung kostenfrei stornieren. Danach fallen ebenfalls keine Kosten für Sie an, falls die Freizeit doch noch aufgrund behördlicher Auflagen ausfallen muss.