Müde, aber zufrieden bin ich auf dem Rückweg von der „Freizeit“. Freizeit hatte ich da ja eigentlich nicht viel. Warum mache ich das dann mit 70?

Weil es einfach Klasse ist, zusammen mit begeisterten jungen Leuten den Teenies zu helfen, Gottes Nähe zu spüren.

Weil es schön ist zu erleben, wie Gemeinschaft unter ihnen entsteht, wie sie sich auf geistliche Erfahrungen einlassen und wie sie sich weder vom Regenwetter noch von der bescheidenen Unterkunft die Stimmung verderben lassen.

Und dann diese Momente des Staunens: Wenn plötzlich vier Mädchen aufstehen und auf ihrem Zimmer miteinander füreinander beten oder wenn abends um neun fünf Teenager noch etwas über Bibelübersetzungen hören wollen.

Darum mache ich das, und darum fahre ich im Spätsommer nochmal auf „Freizeit“. Und Du?