Fastest Du auch dieses Jahr? Keine Schoki, kein Alkohol, kein Fernsehen oder vielleicht Handy fasten?
Fasten liegt im Trend, 63% der Deutschen (sagt eine Studie) finden Fasten gut – Tendenz steigend. Dinge wie Alkohol, Süßigkeiten, Fernsehen, etc. fasten laut einer Studie die meisten. Ich faste Süßigkeiten, Knabberzeugs und Alkohol. Bei allem, was ich dann immer nicht kaufe, freue ich mich auch darüber, Geld zu sparen. Schön, wenn der Verzicht gleich eine Belohnung bereit hält. Aber irgendwie ist das für mich nicht der Sinn der Fastenzeit: auf etwas verzichten, damit ich von anderem mehr habe.

Ich frage mich, ob ich das eingesparte Geld nicht für etwas Sinnvolles spenden sollte. Und schon fällt mir ein: Obdachlosenhilfe, diverse Kriegsgebiete, Hungersnöte, Kinderhilfsprojekte bei uns und in aller Welt und es gibt noch so viel mehr, wo überall Geld gebraucht wird.
Ja, ich spende regelmäßig, weil es für mich völlig selbstverständlich ist, von dem, was Gott mir gibt, etwas weiter zu geben (den sog. Zehnten). Aber ich glaube, sehr viele Menschen in Europa haben so viel mehr, als sie brauchen, da kann ich doch auch immer mal ein „Extra“ geben, oder?

In einem gerade gelesenen Buch fordert der Autor die Leser auf, Gott zu fragen, wo wir Geld geben sollen. Ich hab gefragt und mir selbst fiel so viel ein, dass ich wusste, dass überall „n Euro“ spenden keine Lösung ist.

Letzte Woche habe ich mir dann einen Betrag überlegt, den ich spenden will. Den hab ich Gott gesagt und warte jetzt, dass er mir sagt, wo er das Geld braucht. Bisher hab ich noch nichts gehört, aber ich bin mir sicher, dass da noch was kommt.
Vor allem wünsch ich mir, dass ich diese Haltung zum Geld aus der Fastenzeit mitnehmen kann. Dass ich mir meinen Überfluss immer bewusst mache und davon etwas abgebe, ob das „n Euro“ oder auch mehr ist, gebraucht wird es irgendwo immer. Frag doch mal Gott.