Ich mache mir immer viel zu viele Sorgen. Über alles! Reicht die Tankfüllung wirklich noch bis nach Hause? Was, wenn ich den Abgabetermin der Arbeit nicht einhalten kann? Habe ich die Tür zuhause abgeschlossen? Habe ich den Herd angelassen? Dies sind nur einige meiner täglichen Sorgen.

Letzte Woche war ich auf einer Freizeit der Soul-Survivor Church in England. Dort besuchte ich einen Workshop zum Thema «Don’t Worry!». Folgende Punkte sollen darin helfen, objektiver an seine täglichen Sorgen herangehen zu können:

 

Die Situation setzen lassen

Wenn du ein Glas mit Flusswasser füllst, ist es meist dreckiges Wasser. Stellst du es jedoch für eine Weile zur Seite setzt sich der ganze Dreck am Boden ab und das Wasser darüber wird klar. So ist es auch mit unseren Sorgen. Wenn wir unsere Probleme und Sorgen mit etwas Abstand betrachten entdecken wir plötzlich ganz neue Seiten und erhalten eine klarere Sicht.

 

Kann ich die Situation beeinflussen?

Viele unserer Sorgen haben ihren Ursprung in einer Situation, die wir nicht beeinflussen können. Unser Unterbewusstsein vermittelt uns, dass wir uns besser auf die Situation einstellen können indem wir bereits jeden denkbaren Ausgang im Kopf durchgehen. Dass wir uns in solchen Situationen sorgen ist also absolut normal und verständlich. Genau genommen ist es jedoch absolut überflüssig, da wir an der Situation nichts ändern können. Anstatt uns also mit diesen Sorgen zu beschäftigen sollten wir uns mehr auf diejenigen beschränken, auf deren Situation wir Einfluss haben. Anstatt mir also Sorgen zu machen, dass die Tankfüllung nicht mehr bis nach Hause reicht kann ich auch einfach an der nächsten Tankstelle einen Halt einlegen und das Problem sorgenfrei aus der Welt schaffen.

 

Habe ich bereits dafür gebetet?

In der Bibel lesen wir öfters über das Thema der Sorgen. Gott kennt unsere Ängste und Sorgen besser als alle anderen, meist besser als wir selbst. Es sollte also selbstverständlich sein, mit unseren Sorgen vor Gott zu kommen. Wie ein Kind sich als erstes an seine Eltern wendet, wenn es Probleme hat, so dürfen wir uns an unseren himmlischen Vater wenden. Welch ein Privileg!

«Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.» – 1 Petrus 5,7

«Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!» – Philipper 4,6