Hiermit oute ich mich: Ich bin ein To-Do-Listen-Mensch!
Was muss ich heute noch erledigen? Was muss ich diese Woche noch erledigen? Was steht diesen Monat noch an? – und überhaupt? Auf meinem Schreibtisch liegt eigentlich immer eine Liste:

  • Für die nächste Klausur lernen
  • Karteikarten schreiben
  • Bewerbungen fertig machen
  • Die aufgeschobene Hausarbeit endlich machen
  • Zimmer putzen

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„Papa du wirst es kaum glauben! Ich hatte einen Schutzengel! Ich saß in der S-Bahn und sie ist gerade noch rechtzeitig zum Stehen gekommen, bevor sie mit einem abgestürzten Kleinflugzeug zusammen gestoßen ist.“ So ähnlich berichten es auch die Tageszeitungen vom 30.06. in Hessen. „Ich war in dieser S – Bahn, aber mir ist nichts passiert. Ich hatte einen Schutzengel“

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Vielleicht kennst du noch die MTV-Show „Pimp my ride“. In dieser Fernsehshow wurden heruntergekommene Autos „gepimpt“, also zu Deutsch „aufgemotzt“. Ich finde die Show eigentlich ziemlich cool. Nach der Werkstatt sahen die Autos von außen immer mega cool aus. Wilde Lackierungen, satter Auspuff und Plasmabildschirme und dicke Boxen. Aber eine Sache fand ich immer recht seltsam. Unter der Haube hatte sich eigentlich nichts verändert. Weiterlesen

Eine verlassene Autobahnraststätte bei Kassel, 16.00 Uhr, 29 Grad. Fünf Stunden Autobahn habe ich schon, zwei noch, dann bin ich wieder zu Hause. Verglichen mit den letzten Tagen kommt mir Deutschland wie ausgestorben vor. Die Hitze flimmert, sonst ist hier nichts.
Ich atme und denke. Stelle mir vor, wie Gott mir zusieht. Wenn man mal die Größenverhältnisse berücksichtigt, habe ich mich für ihn kaum von der Stelle bewegt. Aber mitbekommen hat er alles. Er war, wo ich herkomme. Er wartet, wo ich hinfahre. Und er bleibt dabei, wenn montags mein Alltag wieder los geht.

Willkommen zu Hause!
Christian Below

Ich bin jetzt mal ganz offen: Ich bin echt anstrengend. Ich bin Expertin im Türen-Knallen, eher schludrig im Haushalt, mal initiativ-spontan, mal bockig-dominant, ich strebe nach Großem und bin doch untreu im Kleinen, und Konfliktlösung ist mal so gar nicht meine Stärke. Ich bin laut, verkorkst, egoistisch. Wer mit mir sein will, muss viel aushalten. Aber Jesus hält, er hält mich aus, immer wieder, immer weiter. Gott sei Dank! Jesus sei Dank! Er hält uns.

Monika Mössler

Wurzeln_Verwurzelt

Kopfschüttelnd schaue ich aus dem Fenster – es ist ein Mittwoch im April und draußen schneit es. Zwei Minuten später: strahlender Sonnenschein und keine Spur vom Schnee in der Luft. Stattdessen tollen die Pollen durch die Luft.
„Jaja >>April April, der macht nur was er will<<“, denke ich mir, während der Himmel sich wieder zuzieht und es anfängt zu regnen. Weiterlesen

Über 7 Milliarden Menschen. Jede Sekunde (!) werden es drei mehr. Bei mir löst der Clip zwei Reaktionen aus: Weiterlesen

Like Facebook

Da postet ein Mädchen ein Bild von sich auf Instagram. Danach schaut sie alle 5 Minuten in ihren Account. „Wurde mein Bild schon geliket? Wie viel Likes werde ich wohl bekommen? Schaffe ich mit dem Bild mal die 100er Marke zu knacken oder vielleicht die 200er?“ Aber irgendwie springt keiner auf ihr Bild an. Sie fängt an sich zu hinterfragen: „Bin ich so hässlich? Was bin ich überhaupt wert? Was bin ich, was kann ich?“

Hängt dein Wert davon ab, was andere über dich denken? Weiterlesen

Ich leider nicht, und das tut weh. In der Gesellschaft bin ich oft dann wichtig, wenn ich anderen „etwas bringe“. Ich habe nach dem Studium in einem Ferienclub in Griechenland gearbeitet und für 450.- im Monat und ein schimmliges Zimmer 6 Tage die Woche gearbeitet – mit 16-Stunden-Schichten. Ich bereue es nicht, ich habe tolle Erfahrungen gesammelt und viel gelernt! Als die Saison vorbei war, fuhr ich nach Hause: „Alexandra, wenn Du hier mal Urlaub machen möchtest, dann melde Dich unbedingt, wir geben Dir besondere Konditionen!“ sagte die Clubleitung damals. Weiterlesen

Den richtigen Weg finden

Mein Urlaub ist zu Ende. Am letzten Tag waren Petra und ich noch einmal wandern. Ein wunderbarer Sonnentag, durch Wald und Freifläche. Der Weg war gut ausgeschildert, was wir in unserem Urlaub nicht immer so vorgefunden haben.

Kennt Ihr das? Ich gehe einen Weg, habe ein Ziel und sehe unterwegs keine Wegweiser, die mich sicher gehen lassen. Bin ich noch richtig, ist das der Weg, werde ich auf dem Weg, den ich zur Zeit gehe, auch an meinem Ziel ankommen?


Schön ist es, wenn einer vorangeht. Wenn ich gehen kann, ohne permanent auf den Weg achten zu müssen. Da bin ich froh, wenn ich mich unterhalten kann, die Landschaft in mich aufnehmen kann, ohne auf Wegzeichen achten zu müssen. Das ist mir jetzt in meinem Urlaub noch einmal bewusst geworden, wie wertvoll es ist, wenn ich Hinweise und Markierungen sehe, die meinen Weg sicher machen.

In meinem Leben habe ich oft darum gerungen, den richtigen Weg zu finden. In meiner Jugend – und auch heute immer wieder – bin ich einfach losgegangen. Und das ist ja auch richtig so. Aber manchmal, da hätte ich doch eine Führung benötigt. Und jetzt habe ich in meinem Urlaub im 2. Mose gelesen, wie Mose mit Gott verhandelt hat, dass er doch mit seinem Volk ziehen soll. „Gib uns doch ein Zeichen – eine Markierung, dass wir sehen und wissen, du gehst mit uns“. Genau, dachte ich mir. Das ist es.

Gott antwortete Mose: „Ich will mitgehen, damit du beruhigt bist“. Ja, wir können beruhigt sein, dass wir unbekannte Wege nicht alleine gehen müssen. Wegweiser sind eine Hilfe, die ich in Anspruch nehmen kann. Ganz konkret für mich: Hilfe Gottes für mein Leben. Und Gott erfüllt uns diese Bitte. Weil er uns, wie sein Volk auch, unendlich lieb hat.

Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr für Euer Leben, für Euren Weg Hinweise und Markierungen bekommt, die Euch sicher gehen lassen. Jesus hat sie uns zugesagt und er schenkt sie uns auch. In diesem Sinne, seid herzlich aus dem Hunsrück gegrüßt, Berny